Basisdaten:
| Bezirk: | Bergedorf |
| Fläche: | 14,1 km² |
| Einwohner: | 2.363 (2006) |
| Handwerksbetriebe: | 31 (2007) |
| Niedergelassene Ärzte: | 4 (2007) |
| Apotheken: | 1 (2007) |
Quelle: Statistikamt Nord
Die Eindeichung und Kultivierung Ochsenwerders ist ab 1231 belegt. Im darauf folgenden Jahrhundert brachten Hamburger Teile Ochsenwerders in ihren Besitz. Mindestens seit 1333 gehören die Gebiete Spadenland, Tatenberg sowie Moorwerder und Stillhorn zum Ochsenwerder Kirchspiel. Die Stadt Hamburg kaufte am 23. April 1395 Ochsenwerder dem Grafen von Holstein ab, um in ihrem Interesse die Elbschifffahrt zu sichern. 1686 war Ochsenwerder den braunschweig-lüneburgischen Truppen ausgesetzt, die brandschatzten und plünderten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es erneut im Rahmen der Befreiungskriege gegen Napoleon zu Soldatendurchzügen.
Markantes Bauwerk im flachen Land Ochsenwerders ist die denkmalgeschützte St. Pankratiuskirche aus den Jahren 1673/74. Der wuchtige, mit Kupfer versehene Glockenturm entstand 1739 bis 1741. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Kirche 1910, als Instandsetzungsarbeiten mit Erneuerungen erforderlich geworden waren.
Quelle für Text: wikipedia